23.09.2022

«Ich wollte nach dem Gymer ins Arbeitsleben einsteigen»

Lia Perrot

Ausbildung: Kauffrau EFZ Immobilien/Treuhand
Ausbildungsjahr: 2. Lehrjahr
Ausbildungsort: Dr.Meyer Immobilien AG

Lia perrot
Lia perrot

Lia Perrot (19) absolviert das 2. Lehrjahr zur Kauffrau EFZ Immobilien/Treuhand bei der Dr.Meyer Immobilien AG. Sie und zwei weitere Lernende berichten einmal im Monat aus ihrem Berufsalltag und über ihre Ausbildung.

«Ich werde Kauffrau EFZ Immobilien/Treuhand auf dem zweiten Bildungsweg. Im Sommer habe ich die gymnasiale Maturität erlangt und mache nun eine verkürzte, zweijährige Ausbildung. Ich wollte unbedingt ins Arbeitsleben einsteigen und praktisch arbeiten. Die Arbeit im Büro ist etwas ganz anderes als der Schulunterricht. Ich konnte von Beginn an Verantwortung übernehmen. Im ersten Anstellungsmonat habe ich am Empfang gearbeitet und die ersten kaufmännischen Arbeiten kennengelernt. Das Telefonieren neben anderen Mitarbeitenden war schon eher ungewohnt. Seit Anfang September bin ich nun in der Bewirtschaftung u.a. mit Reparaturaufträgen und Kündigungsformalitäten beschäftigt.

Für diese Ausbildung habe ich mich auch entschieden, weil der Beruf eine gute Mischung zwischen der Arbeit mit Menschen und jener im Büro ermöglicht. Zudem sind die Aufstiegsmöglichkeiten interessant und die Arbeit bietet viel Abwechslung. Es gibt so viele Berufs- und Arbeitsfelder rund ums Wohnen. Das ist doch faszinierend!

Zwischen Dispens und Nacharbeiten

Aufgrund meiner Vorbildung muss ich nur die Fächer «IKA» (Information, Kommunikation und Administration) und «Wirtschaft und Gesellschaft» besuchen. Allerdings muss ich den Schulstoff und sämtliche Kompetenzen aus dem 1. Lehrjahr nachholen, damit ich für das Qualifikationsverfahren in zwei Jahren gerüstet bin. Das ist heraufordernd.

Grundsätzlich ist das Arbeitsleben anstrengender als das Schulleben: Ich muss morgens früher aus dem Haus, habe keinen freien Nachmittag und bin abends später zuhause. Aber das ist sicher auch eine Frage der Gewöhnung. Glücklicherweise gehe ich zwei- bis dreimal pro Woche ins Geräteturnen. Das mache ich seit 9 Jahren – es ist ein super Ausgleich zur kopflastigen Arbeit.»

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